Die Geschichte der Zeller Seefeste

1875 hat sich die Zeller Stadtgemeinde zum ersten Mal an ‘ihrem’ See versammelt, um ein Fest zu feiern, wie es heute gute Tradition hat.

Seit diesem Tag, als die Salzburger-Tiroler-Bahn – genannt ‘Giselabahn’ – feierlich eingeweiht wurde, verwandelt sich der Nachthimmel über dem Gewässer in jedem Sommer zu einem kunstvollen Farbenspiel. Seebeleuchtung’ nannte die österreichische Presse damals diese imposanten Feuerwerke und ließ mit ihrer Berichterstattung durchblicken, wie begeistert sie von dem Spektakel vor der gewaltigen Bergkulisse war.

Über viele Jahre hinweg arbeiteten unzählige ehrenamtliche Organisatoren am Erfolg der Seefeste – ehe Karl Haidinger antrat, um ein Konzept zu entwickeln, wie es heute noch Bestand hat. Er war es auch, der dem alljährlichen Festprogramm mit Raffinesse und einigen hochprozentigen Argumenten einen weiteren Höhepunkt hinzufügte: Die Piloten von ‘Karo Ass’, der berühmten Kunstflugstaffel des österreichischen Bundesheeres, folgten seiner Einladung und verliehen der Einheimischen-Fliegershow eine völlig neue Qualität.

Seit damals sind immer wieder internationale Piloten zu Gast in Zell am See, um ihr Können eindrucksvoll unter Beweis zu stellen.
Heute gehört das Zeller Seefest zu einer der ältesten und meist- besuchten Veranstaltungen im Salzburger Land.

Großzügig unterstützt und realisiert wird das Spektakel in erster Linie durch die Zell Kaprun Tourismus GmbH, die Zeller Stadtgemeinde, Firmen und Sponsoren aus der Region und die örtlichen Sportvereine, welche für den Ausschank am See verantwortlich zeichnen und an der Programmdurchführung mitarbeiten.

Folgerichtig kommen die Einnahmen an den jeweiligen Vereinsständen vollständig den Vereinen mit Nachwuchsarbeit und somit den sportbegeisterten Kindern und Jugendlichen der Region zugute.